Preisträger*innen 2020

 1. Preis:     she is fine

Carlo Silvester Duer, Janna Mohr, Luise Fiederike Henning, Sebastian Ryser

Absolventen und Studierende der Abteilung Puppenspiel, Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin

© Beate Nelken

© Beate Nelken

© Beate Nelken

 

 

 

 

 

 

Begründung der Jury:

Das Stück hat von Anfang an überrascht und war voll von unerwarteten Wendungen.
Es war spritzig, sehr kreativ und spielerisch mit virtuosen Mitteln durch die Spieler*innen umgesetzt. Die Spielvirtuosität lies Raum für doppelten Boden und Tiefe in die vielen angesprochenen Thematiken des Stückes einzutauchen. Eine Stückentwicklung die dramaturgisch sehr gelungen ist, kritisch, verstörend und sehr kreativ von den Spieler*innen exzellent aufgeführt wurde.

2. Preis:   Workers Union

Jonathan Boudevin, Johannes Wieners, Dario Guerrero, Martin Strantig, Annika Westlund

Absolventen der Hochschule für Musik und Theater Rostock

© Beate Nelken

© Beate Nelken

© Beate Nelken

 

 

 

 

 

 

Begründung der Jury:

Der Hauptakzent lag auf der musikalischen Performance, die mit schauspielerischen Versuchen unterstrichen wurde. Die Interaktion der Musiker*innen wurde somit überhöht und bekam mehr Plastizität als das reine Konzert. Diese Performance hatte schrägen Witz und lies dem Zuschauer Raum für Fantasie der schrägen Partitur zu folgen. Das macht Lust auf modere Musik im Performativen Kontext.

3. Preis.   Jenseits der blauen Grenze

Barbara Elisabeth Bühl, Fiete Drahs

Absolventen der Theaterakademie Vorpommern

© Beate Nelken

© Beate Nelken

© Beate Nelken

 

 

 

 

 

 

Begründung der Jury:

Obwohl die Auseinandersetzung mit der DDR Vergangenheit ein zentraler Aufhänger des Stückes ist, stand die Beziehung der beiden Spieler zueinander im Vordergrund. Das gefiel uns sehr. >Für die Darstellung der Ängste und die Zerrissenheit beim durchschwimmen des freiheitverheißenden Meeres, fanden die beiden Schauspieler*innen überzeugende und klare Bilder. Der Zuschauer konnte die Kälte und die Erschöpfung im Kampf mit den Naturgewalten miterleben. Dies lies über schwächen der Regie hinwegsehen und lässt dadurch großes Potenzial der beiden Spieler*innen erkennen.

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